Mittwoch, 21. Juni 2017

Haben Kinder ein Recht auf Schulessen?

Unsere Ella ist in der 3. Klasse in Grüneberg, dabei handelt es sich um eine Zweigstelle der Libertaschule in Löwenberg. Die Schule in Grüneberg hat keine eigene Mensa, so das die Schulkinder den Essenraum der integrierten Kita Pusteblume mitnutzen. Leider stehen für die Schulkinder (1-4 Klasse) nur 26 Essensplätze zur Verfügung. Das reicht natürlich überhaupt nicht! 
So sind wir gezwungen Ella im Hort in Nassenheide essen zu lassen, was generell für uns kein Problem ist, aber dort ist sie meistens erst ab ca. 13:30 Uhr vor Ort. Und ab der kommenden 4. Klasse dann erfahrungsgemäß noch später. 
Da sie von den Kindern als letztes ankommt, muß sie dann alleine essen. Was natürlich weder gesund noch besonders entspannt für sie ist!

Der Kita sind laut Leiterin Frau Brückmann die Hände gebunden. Ella könnte dort Mittagessen, wenn sie nicht mehr in den Hort in Nassenheide geht. Als sogenanntes "Hauskind" würde sie in Grüneberg ein Mittagessen bekommen. Für Hortkinder besteht KEINE Möglichkeit in Grüneberg zu essen... Für "Hauskinder" gibt es Plätze?

Gerade habe ich mit Herr Klicks, Schulleiter Löwenberg und damit auch Ansprechpartner für die Zweigstelle Grüneberg, gesprochen. Die Problematik Mittagessen sei bereits seit 1 Jahr bekannt und es wird versucht eine Lösung zu finden... Seit 1 Jahr?

Haben Kinder ein Recht auf ein Schulessen? In Gesellschaft? Zeitnah? Das Essen wird meines Wissens nach ca. um 10 Uhr geliefert. In welchem Zustand es sich dann um ca. 13:30 Uhr befindet, muss ich wohl nicht erläutern... Die Qualität kann ich nicht verändern, aber ich hoffe für meine Tochter und ihre Mitschüler, das sich an der Quantität schnell etwas ändert. 
Es geht um unsere Kinder!

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